Studien

NET-IPP Studie

NET-IPP steht für „Neue Technologien im Rahmen Intensiver Präventionsprogramme bei akutem Myokardinfarkt“. Die Studie ist ein Anschlussprojekt der 2017 abgeschlossenen IPP-Studie und ist eines der größten derzeit laufenden Präventionsprojekte in Deutschland.

Durch die Zusammenarbeit von vier großen Herzzentren (Universität Dresden, Universität zu Lübeck, Klinikum Detmold – Universität Ostwestfalen-Lippe sowie dem BIHKF (Studienleitung) haben wir über 800 Patientinnen und Patienten in die Studie einschließen können.

In der Studie prüfen wir zum einen, ob ein modernes Präventionsprogramm, das elektronische und persönliche Kontakte verbindet, effektiv ist, um Patientinnen und Patienten nach einem Herzinfarkt besser bezüglich der Risikofaktoren einzustellen als es in der bisherigen Standardversorgung der Fall ist.

Weiterhin prüfen wir in dieser Studie, ob die Mitteilung des genetischen Risikos einen Einfluss auf die Präventionsergebnisse hat. Dazu arbeiten wir mit den genetischen Instituten der Universität Bonn und der Universität zu Lübeck zusammen.

Die Studienidee und der Studienplan der NET-IPP-Studie konnten hochrangig publiziert werden. Publikationen:
Wienbergen H, Fach A, Erdmann J et al.. New Technologies for Intensive Prevention Programs After Myocardial Infarction – Rationale and Design of the NET-IPP-Study. Clin Res Cardiol 2021;110(2):153-161.

Nach Einschluss aller geplanter Patienten sind wir derzeit dabei, die klinische Ereignisse aller Studienteilnehmenden im Langzeitverlauf zu erfassen. Dann wird die Publikation der Ergebnisse erfolgen, auf die schon mit großer Spannung gewartet wird.


Wir bedanken uns bei den Studienteilnehmenden, die dieses wichtige Projekt unterstützen.


Ansprechpersonen für Rückfragen sind:
Prof. Dr. med. Harm Wienbergen | 0421 879 4059